1632: Amis in Deutschland, mal anders

Zu den großen alternative-history-Zyklen gehört der „1632“-Romanzyklus des amerikanischen Autoren Eric Flint – und vieler weiterer Autorinnen und Autoren, die mittlerweile daran beteiligt sind. Der stetig wachsende Zyklus geht von einer ebenso einfachen wie skurrilen Prämisse aus: Ein Phänomen sorgt dafür, dass eine amerikanische Kleinstadt inkl. aller Bewohner und Gebäude durch Raum und Zeit im Deutschland des Dreißigjährigen Krieges landet. Wie man sich vorstellen kann, führt das zu erheblichen politischen Verwicklungen, von militärischen einmal ganz zu schweigen.

1632

Nicht in allem ist der Zyklus für den deutschen Leser leicht goutierbar. Der amerikanische Patriotismus, der vor allem in den ersten Bänden manchmal etwas dick aufgetragen wird, gefällt sicher nicht jedem. Aber Flint und seine Kollegen haben sich bei der Recherche sichtlich Mühe gegeben. Es entstand ein sehr stimmiges und in sich logisches Bild dieses alternativen Geschichtsverlaufes. Die zentrale Stärke des Zyklus besteht sicher in seiner oft atemberaubend spannenden Handlung und der Vielzahl liebgewonnener Charaktere, die den Leser begleiten. Leider sind diese Romane zumindest derzeit nicht in deutscher Sprache erhältlich. Sie sind aber jedem Freund spannender und farbenfroher alternative history nur wärmstens ans Herz zu legen, der einigermaßen der englischen Sprache mächtig ist.

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