… bekam ich, während ich noch an dem ersten Band meiner Kaiserkrieger-Romane geschrieben habe: Las ich doch plötzlich vom “Destroyermen”-Zyklus des amerikanischen Autoren Taylor Anderson. Sein Schiff ist ein amerikanischer Zerstörer aus den Anfangsjahren des II. Weltkrieges, aber von älterer Bauweise und daher technisch gar nicht so weit von der Saarbrücken aus meinen Romanen entfernt – und auch diesem geschieht heftiges Unbill, als es durch ein rätselhaftes Phänomen verschluckt wird. Glücklicherweise kommt die USS Walker nicht im Römischen Reich der Spätantike heraus und es entwickelt sich auch kein alternative-history-Romanzyklus, das hätte mir ziemlich den Rest gegeben. Stattdessen erscheint die Walker auf einer Parallelwelt-Erde, auf der sich seltsame, extrem hartnäckige Echsenwesen mit auf gigantischen Segelschiffen lebenden Primaten heftige Kriege liefern – und die Walker mitten drin im Getümmel. Taylor Anderson erschuf hier eine spannende Geschichte, die trotz des unterschiedlichen Settings einige Parallelen zu den Herausforderungen aufweist, die ich meinen Helden aufgebürdet habe. Dennoch war ich nach der Lektüre des ersten Bandes dankbar, dass sich der große Schrecken dann doch wieder entspannt hat und ich ungestört mit meinen Romanen fortfahren konnte…
Die “Destroyermen”-Romane sind eine Trilogie (die aber dem Vernehmen nach noch mit Folgeromanen geadelt werden soll) und leider noch nicht auf Deutsch erhältlich. Wer sich aber seines Englisch sicher ist, sollte mal einen Blick wagen…
